Montag, 30. März 2020

Wie kann unser Gesundheitssystem verbessert werden? | Doku | ARTE


ARTEde: Die Zukunft des öffentlichen Gesundheitswesens in Europa scheint seit Jahren ungewiss. Nicht umsonst spielt das Thema eine zentrale Rolle in der politischen Diskussion, beispielsweise im französischen Präsidentschaftswahlkampf. Die Dokumentation wirft in verschiedenen europäischen Ländern einen Blick hinter die Kulissen des jeweiligen Gesundheitssystems. Überall in Europa krankt das Gesundheitssystem und sorgt für aufgeheizte Debatten. Die Solidaritätsstrukturen, die sich seit ihrer Entstehung in der Nachkriegszeit nicht wesentlich weiterentwickelt haben, stecken in einer tiefen Krise. In Deutschland stehen die Krankenhäuser unter Druck, knapp ein Drittel der Kliniken schreiben rote Zahlen. Im Vereinigten Königreich hatte die Debatte über die Zukunft des Gesundheitswesens entscheidenden Einfluss auf das Brexit-Votum. Und auch das französische Gesundheitssystem - im Jahr 2000 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch als das beste der Welt eingestuft – hat seine Spitzenstellung verloren. Verschiedene Reformen brachten keine einschneidende Veränderung, im Land mehren sich die Rufe nach einer grundlegenden Neuorganisation, und das Thema spielt eine zentrale Rolle im französischen Präsidentschaftswahlkampf. Egal wo, der Trend zu einer „Zwei-Klassen-Medizin“ ist deutlicher denn je. Warum stehen die Gesundheitssysteme vor dem finanziellen Kollaps, obwohl die Patienten immer stärker zur Kasse gebeten werden? Ist die Entstehung medizinisch unterversorgter Gebiete unvermeidlich? Die Macher der Dokumentation geben Einblick in die verschiedenen europäischen Systeme, zeigen Sackgassen auf, aber auch vielversprechende Ansätze, die woanders Schule machen könnten. Sie recherchierten in Krankenhäusern und befragten Ärzte, um Licht in das Dunkel der politischen Debatte zu bringen.Dabei wird deutlich, dass vor allem ein Phänomen für die Krise des öffentlichen Gesundheitswesens verantwortlich ist: die Zunahme chronischer Erkrankungen. Mit dem Anstieg der Lebenserwartung verlagerte sich in den Industrieländern der Schwerpunkt von akuten Erkrankungen wie Tuberkulose, Herzinfarkt oder Schlaganfall auf Langzeiterkrankungen wie Krebs, Alzheimer, Parkinson oder Diabetes. Jeder fünfte Europäer hat heute mindestens ein chronisches Gesundheitsproblem, und nach Schätzungen der WHO wird es 2025 jeder Dritte sein.Die Dokumentation untersucht die Folgen in verschiedenen europäischen Ländern, von Frankreich über Deutschland und England bis Schweden, und zeigt Lösungswege auf. Sie bietet eine neue Sicht auf das Gesundheitswesen und weckt Hoffnung auf eine bessere medizinische Versorgung für alle.Zu Wort kommen unter anderen der SPD-Gesundheitsexperte Prof. Dr. Karl Lauterbach, der Präsident des World Health Summit Prof. Dr. Detlev Ganten, der Gründer der Hamburger Martini-Klinik Prof. Dr. Hartwig Huland sowie der Gründer des Westdeutschen Kopfschmerzzentrums Prof. Hans-Christoph Diener. Dokumentarfilm von Thomas Johnson (Frankreich 2016, 91 Min) ►Video auf Youtube verfügbar bis zum 24.09.2020 ►Abonniert den Youtube-Kanal von ARTE:  http://www.youtube.com/user/ARTEde Folgt uns in den sozialen Netzwerken: Facebook: http://www.facebook.com/ARTE.tv Twitter: https://twitter.com/ARTEde Instagram: https://www.instagram.com/arte.tv/


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Das Museo del Prado, Madrid - The Art of Museums (1/8) | ARTE | Irgendwas mit ARTE und Kultur


Irgendwas mit ARTE und Kultur: Acht bedeutende Museen aus acht Ländern und ihre bedeutendsten Werke. In dieser Folge: Das Museo del Prado in Madrid. Das Museo del Prado in Madrid ist eines der weltweit bekanntesten Museen. Es verfügt über die größten Bestände von Werken der Maler Tizian, Rubens, Velázquez und Goya, im Wesentlichen zusammengetragen von den spanischen Königen in der Zeit des spanischen Weltreichs. Durch die enge Verbindung der Sammlung mit der spanischen Geschichte ist der Prado das Symbol der nationalen Identität Spaniens und zugleich Teil des kulturellen Gedächtnisses Europas. Gegründet wurde es 1819 als Archetyp eines nationalen Museums, das die wertvolle Sammlung des Königshauses den Menschen Madrids zugänglich machen sollte. Heute ist der Prado mit circa drei Millionen Besuchern im Jahr der Touristenmagnet Madrids. Dokureihe, Regie: Ralf Pleger (D 2018, 53 Min) ► Video auf Youtube verfügbar bis zum 22.06.2020 ►Abonniert unseren YouTube-Kulturkanal: https://www.youtube.com/channel/UCsyg... ►Abonniert unseren YouTube-Hauptkanal (Dokus und Reportagen): https://www.youtube.com/user/ARTEde Folgt uns in den sozialen Netzwerken: Facebook: https://de-de.facebook.com/artede/ Instagram: https://www.instagram.com/arte.tv/?hl=de


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Coronavirus: Der Große Schlaf | Doku | ARTE


ARTEde: Jeden Tag zwingt das Coronavirus noch mehr Menschen ins Haus. Wie verändert es den Alltag in anderen Ländern? Ob Los Angeles, Mailand, Peking, Tokio oder Dakar – nichts und niemand scheint das Coronavirus aufhalten zu können. Wie verändert sich das Leben der Menschen, wie reagieren die Verantwortlichen in den anderen Ländern auf diese noch nie erlebte Herausforderung? ARTE-Reporter berichten aus ihrer alltäglichen Perspektive, wie ein Virus die ganze Welt dazu zwingt, innezuhalten, um zu überleben. ►Video auf Youtube verfügbar bis zum 26/03/2023 ►Abonniert den Youtube-Kanal von ARTE:  http://www.youtube.com/user/ARTEde Folgt uns in den sozialen Netzwerken: Facebook: http://www.facebook.com/ARTE.tv Twitter: https://twitter.com/ARTEde Instagram: https://www.instagram.com/arte.tv/


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Waterloo. Das Ende | Doku | ARTE


ARTEde: In chronologischer Reihenfolge zeichnet der Dokumentarfilm die zahlreichen Wendungen einer der größten Schlachten der europäischen Geschichte im Juni 1815 nach. Gestützt auf schriftliche Augenzeugenberichte vermittelt der Film hautnah und ohne romantische Verklärung, wie die Kämpfenden die letzte Schlacht Napoleons erlebt haben: ihre Hoffnungen und Ängste, das Leid und den Tod. „Waterloo. Das Ende“ ist ein fesselnder Dokumentarfilm über eine der berühmtesten Schlachten der Geschichte: die Schlacht bei Waterloo. Sie fand circa 15 Kilometer südlich von Brüssel in der Nähe des Dorfes Waterloo statt. In chronologischer Reihenfolge zeichnet der Film die zahlreichen Wendungen der Ereignisse des Jahres 1815 nach. Gestützt auf schriftliche Augenzeugenberichte vermittelt der Film hautnah und ohne romantische Verklärung, wie die Kämpfenden die Schlacht erlebt haben: ihre Hoffnungen und Ängste, das Leid und den Tod. Der Film stellt erstmals die gesamte Schlacht bei Waterloo detailliert nach. Aufwendig wurde ihr Verlauf in Szene gesetzt, unter Einsatz von 3.000 uniformierten Statisten. Der Zuschauer erlebt die Schlacht aus der Sicht derjenigen, die dabei waren: von Napoleon bis hin zu Soldaten des untersten Dienstgrades. Der Dokumentarfilm lässt die schriftlichen Aufzeichnungen französischer, englischer und belgischer Soldaten lebendig werden. Tagebücher und Briefe schildern die dramatischen Erlebnisse auf dem Schlachtfeld, Momente des Zweifels, der aufflammenden und wieder schwindenden Hoffnung. Der Zuschauer schlüpft in die Haut der Beteiligten, durchlebt mit ihnen die Erschöpfung, den Hunger, das vom Dauerregen durchnässte und schlammige Zeltlager. Tausende Männer befanden sich auf einem knapp vier Quadratkilometer großen Schlachtfeld, das durch die zahlreichen Hügel und Möglichkeiten des Hinterhalts extrem unübersichtlich war. Hinzu kam der Rauch der Gewehre und Kanonen, der es beinahe unmöglich machte, Freund und Feind voneinander zu unterschieden. Im Mittelpunkt stehen auch Napoleon und Arthur Wellesley, der 1. Duke of Wellington, deren Befehle und Kriegstaktik. Parallel zu Aussagen und Erklärungen von Experten und Historikern werden die großen taktischen Züge der Schlacht dargestellt. Der Dokumentarfilm untersucht die Fragen, die sich bis heute über den genauen Ablauf der Ereignisse im Juni 1815 stellen. Dokumentarfilm von Hugues Lanneau (Belgien 2014, 81 Min) ►Video auf Youtube verfügbar bis zum 06.04.2020 ►Abonniert den Youtube-Kanal von ARTE:  http://www.youtube.com/user/ARTEde Folgt uns in den sozialen Netzwerken: Facebook: http://www.facebook.com/ARTE.tv Twitter: https://twitter.com/ARTEde Instagram: https://www.instagram.com/arte.tv/


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Rationalität in Zeiten von Fake News | Philosophie | ARTE | Irgendwas mit ARTE und Kultur


Irgendwas mit ARTE und Kultur: Wir leben in einer paradoxen Zeit: Je mehr Informationen zur Verfügung stehen, desto leichtgläubiger werden die Menschen. Seit dem massenhaften Gebrauch des Internets hat die Produktion von Informationen einen nie dagewesenen Umfang erreicht, und doch spielen Rationalität, kritischer Geist und kluges Urteil keine ausschlaggebende Rolle mehr. Wo liegen die Ursachen für diese Entwicklung? Warum haben falsche Wahrscheinlichkeiten und Fake News eine solche Bedeutung gewonnen? Warum glauben wir lieber an Verschwörungstheorien, als berechtigten Zweifel anzumelden? Sophie Mazet, Lehrerin an einem französischen Gymnasium und heutiger Gast der Sendung, verfasste ein „Lehrbuch zur intellektuellen Selbstverteidigung“. Darin zeigt sie, wie man kritisches Denken in der Schule lehrt. Warum braucht man heute Kurse, um die „Abwehrkräfte des Gehirns“ gegen Falschinformationen zu stärken? Mit welchen Methoden kann man Verschwörungstheorien am besten vorbeugen – und vor allem Einhalt gebieten? Welche politischen Mittel soll man im Kampf gegen die Radikalisierung einsetzen? Die Lage ist vertrackt: Zwar mag es wünschenswert erscheinen, gefährliche Glaubensvorstellungen mit staatlichen Mitteln auszumerzen. Doch der Angriff auf die Gedankenfreiheit kann sich als unwirksam, wenn nicht gar gefährlich erweisen und das Schreckensbild der Zensur oder des „kognitiven Totalitarismus“ heraufbeschwören. Magazin (F 2020, 26 Min) ► Video auf Youtube verfügbar bis zum 16.05.2020 ►Abonniert unseren YouTube-Kulturkanal: https://www.youtube.com/channel/UCsyg... ►Abonniert unseren YouTube-Hauptkanal (Dokus und Reportagen): https://www.youtube.com/user/ARTEde Folgt uns in den sozialen Netzwerken: Facebook: https://de-de.facebook.com/artede/ Instagram: https://www.instagram.com/arte.tv/?hl=de


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Sonntag, 29. März 2020

Gelebte Träume: Die Künstlerinnen des Surrealismus | ARTE | Irgendwas mit ARTE und Kultur


Irgendwas mit ARTE und Kultur: Heilige, Hexe, Kindfrau oder entrücktes Traumwesen – die Frau war das zentrale Motiv surrealistischer Männerfantasien. Mit den Vorstellungen der Künstlerinnen, die meist als Partnerinnen oder Modelle in den Kreis der Surrealismus-Bewegung rund um André Breton kamen, hatte das wenig zu tun. Obwohl sie bald mit den männlichen Kollegen ausstellten und ikonische Werke schufen, sind viele von ihnen bis heute kaum bekannt. Lee Miller, Leonor Fini, Leonora Carrington, Claude Cahun und Meret Oppenheim – sie alle wollten sich aus der passiven Rolle der Muse befreien und mittels Träumen und Mythen, Spielen und Maskeraden ihr eigenes Selbstverständnis zum Ausdruck bringen und die Bildwelten des Surrealismus erforschen. Die Dokumentation spürt diesen mutigen und selbstbewussten Frauen, die sich gegen viele Widerstände behaupten mussten, nach und trifft dabei in Südengland auch auf Lee Millers Sohn Antony Penrose, der heute noch im Haus seiner Eltern lebt. Auch in Paris und Bern stößt man auf verschiedene Lebensstationen und Werke der Künstlerinnen. Daneben geben die britische Surrealismus-Expertin Alyce Mahon und Ingrid Pfeiffer, die Kuratorin der Ausstellung "Fantastische Frauen Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo" in der Schirn Kunsthalle Frankfurt, wichtige Einblicke in Leben und Kunst der fünf Surrealistinnen. Dokumentation von Maria Anna Tappeiner (D 2019, 52 Min) ► Video auf Youtube verfügbar bis zum 16.05.2020 ►Abonniert unseren YouTube-Kulturkanal: https://www.youtube.com/channel/UCsyg... ►Abonniert unseren YouTube-Hauptkanal (Dokus und Reportagen): https://www.youtube.com/user/ARTEde Folgt uns in den sozialen Netzwerken: Facebook: https://de-de.facebook.com/artede/ Instagram: https://www.instagram.com/arte.tv/?hl=de


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Illusion Jugoslawien: Unweigerliches Auseinanderdriften (2/2) | Doku | ARTE


ARTEde: Die Zeitreise dieser zweiteiligen Doku endet in der Gegenwart mit einer bitteren Einschätzung der heutigen Lage: Durch den Zerfall Jugoslawiens sind, den Kosovo mitgezält, sieben unabhängige Länder entstanden. Groll und Hass bleiben allgegenwärtig, und der Mythos eines geeinten, multiethnischen Staates schürt bis heute die Leidenschaften. Die zweiteilige Dokumentation erzählt die Geschichte einer Hoffnung: der Hoffnung der südslawischen Völker, in einem gemeinsamen Staat zusammenzuleben. In den 90er Jahren fand dieser Wunsch im Balkankonflikt ein blutiges Ende. Die verschiedenen Staatsformen – vom Königreich Jugoslawien Alexanders I. (1918-1941) über die von Tito gegründete Sozialistische Föderative Republik (1945-1992) bis zur Bundesrepublik Jugoslawien unter dem Herrschaftsanspruch von Slobodan Milosevic (1992-2003) – waren jeweils nur kurzlebig. Nie wurde dauerhafte institutionelle, politische und soziale Stabilität erreicht. Die zweiteilige Dokumentation analysiert die innere Dynamik, die diesem wiederholten Scheitern zugrunde liegt, und gibt Einblick in die politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Balkanstaaten. Ohne die Rolle ausländischer Akteure zu leugnen, wird die Geschichte aus dem Blickwinkel der betroffenen Volksgruppen erzählt: Serben, Kroaten, Slowenen, Bosniaken, Montenegriner, Mazedonier und Kosovaren. Zu Wort kommen renommierte Balkan-Experten, die größtenteils selbst aus dem ehemaligen Jugoslawien stammen. Die Zeitreise endet in der Gegenwart mit einer Einschätzung der heutigen Lage: Durch den Zerfall Jugoslawiens sind sieben unabhängige Länder entstanden. Noch heute herrscht oft tiefer, erbitterter Hass. Es ist, als würde der Mythos vom Vielvölkerstaat nach wie vor die Gemüter erhitzen. Dokumentation, Regie: Vincent de Cointet (F 2016, 55 Min) ►Video auf Youtube verfügbar bis zum 06.04.2020 ►Abonniert den Youtube-Kanal von ARTE:  http://www.youtube.com/user/ARTEde Folgt uns in den sozialen Netzwerken: Facebook: http://www.facebook.com/ARTE.tv Twitter: https://twitter.com/ARTEde Instagram: https://www.instagram.com/arte.tv/


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