Freitag, 18. September 2020

TRACKS: Neue Formen von Kunst, Film und Tanz - von Webtopie bis Contact Gonzo | ARTE | Irgendwas mit ARTE und Kultur


Irgendwas mit ARTE und Kultur: Hier geht es zu unserem TRACKS-Kanal: https://www.youtube.com/user/TracksARTEde Diese Woche bei TRACKS: (1): Webtopie - Künstlerinnen im Netz Die physische Welt wird immer enger, aber im Netz können diese Künstlerinnen ihre Utopien noch ausleben: Die Guyanerin Tabita Rezaire prangert in ihrem Blog die Vorherrschaft des Westens im Internet an und träumt von einem Internet ohne jeglichen Ethnozentrismus. Bei der Chinesin Lu Yang legt man vor dem Einloggen ins Internet seine geschlechtliche und kulturelle Identität ab. In ihren an Videospiele anlehnenden Arbeiten mokiert sie sich über Religion, Sex und andere Tabus im Reich der Mitte. (2) Art Orienté Objet: Das Künstler-Duo erfand die Slow Art Als in den 80ern als Reaktion auf die Fast-Food-Kultur das Slow Food aufkam, erfand das Künstler-Duo Art Orienté Objet die Slow Art. Im Jahr 2005 malten sich die Experten für Mensch-Tier-Beziehungen aus, wie es wohl wäre, sich Pandablut zu injizieren, um sich in die Situation dieser bedrohten Spezies einzufühlen. Sechs Jahre später setzten sie dieses Projekt um, allerdings mit Pferdeblut für die Performance „Que le cheval vive en moi!“ (Dt.: Möge das Pferd in mir leben). (3): The Old Man, meistgesehener Animationsfilm Estlands „The Old Man“ – grob beschrieben, die Geschichte einer Kuh am Rande des Nervenzusammenbruchs - siedelt sich irgendwo zwischen „South Park“ und „Wallace & Gromit“ an und ist der meistgesehene Animationsfilm Estlands. Seine Autoren Oskar Lehemaa und Mikk Mägi brachten 2012 in einer Mini-Serie über einen griesgrämigen alten Bauern ihre eigene Filmtechnik auf den Punkt: eine vereinfachte Form von Stop-Motion, gemischt mit handgefertigten Zeichnungen. (4): Contact Gonzo: Das Kollektiv aus Osaka wirft alle Regeln des zeitgenössischen Tanzes über Bord Vom Stil her irgendwo zwischen dem japanischen Tanztheater Butō und einer waschechten Schlägerei angesiedelt, wirft das aus Osaka stammende Kollektiv Contact Gonzo alle Regeln des zeitgenössischen Tanzes über Bord. Der Künstler Yuya Tsukahara ist seit seiner Kindheit eingefleischter Fußballfan – vielleicht liegt darin die Erklärung für seinen seit 15 Jahren entwickelten Stil improvisierter Bewegungen, bei denen Schläge und Ohrfeigen zum festen Repertoire gehören. „Tracks“ filmte die Performance der Japaner im Januar 2020 in der Maison de la Culture du Japon in Paris. Musikmagazin (D 2020, 30 Min) ► Auf Youtube verfügbar bis zum 03/09/2023 ► Abonniert unseren YouTube-Kulturkanal: https://www.youtube.com/channel/UCsygZtQQSplGF6JA3XWvsdg ► Abonniert unseren YouTube-Hauptkanal (Dokus und Reportagen): https://www.youtube.com/user/ARTEde Folgt uns in den sozialen Netzwerken: Facebook: https://de-de.facebook.com/artede/ Instagram: https://www.instagram.com/arte.tv/?hl=de


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