Montag, 2. November 2020
Badehäuser: das Gellertbad | Doku | ARTE | Irgendwas mit ARTE und Kultur
Irgendwas mit ARTE und Kultur: Budapest, die Bäderstadt an der Donau, ist die größte Kurstadt Europas. Ein sprudelnder Schatz aus heißen Quellen liegt unter Ungarns Hauptstadt. Rund 120 Thermalquellen speisen die Heilbäder links und rechts der Donau schon seit Jahrhunderten. Das Gellertbad am Fuß des Gellertberges ist das wohl berühmteste und teuerste Bad der Donaumetropole. In dieser Folge tauchen wir ein in die ungarische Badekultur Budapests: Das Gellertbad am Fuß des Gellertberges ist das wohl berühmteste und teuerste Bad der Donaumetropole. Budapest hat eine reiche und jahrhundertealte Badekultur, die schon die Römer zu schätzen wussten. Sie erbauten die ersten Thermalbäder am Donauufer, und mit ihnen kam der Bau von Kanalisationsnetzen und Wasserleitungen. So konnten überhaupt erst die ersten privaten und öffentlichen Bäder in Budapest entstehen. Im 16. und 17. Jahrhundert beherrschten türkisch-osmanische Besatzer Ungarn. Das spiegelt sich auch in der Architektur des Gellertbades wider. Orientalische Elemente und ungarische Volkskunst wurden mit Wiener Jugendstil in Einklang gebracht. Das Bad entstand im frühen 20. Jahrhundert, als in Europa der Kurtourismus blühte und Budapest sich mit repräsentativen Badepalästen schmückte. Insgesamt drei Architekten waren am Bau des Heilbades beteiligt: Ármin Hegedüs, Artúr Sebestyén und Izidor Sterk. Sie vereinten verschiedenste Stilepochen und sie verwendeten die schillernde Keramik der Porzellanmanufaktur Zsolnay. 1918 war die Eröffnung. Das Gellértbad ist nicht nur wegen seiner Schönheit ein fester Bestandteil der ungarischen Badekultur, sondern vielmehr wegen seines Wassers. Die Heilwirkung des Budaer Wassers wurde über zwei Jahrtausende in Sagen und Chroniken weitergereicht. Es enthält viele Mineralien, die zur Heilung verschiedenster Krankheiten wie Rheuma und Arthritis eingesetzt werden. Die Krankenversicherung in Ungarn ermöglicht jährlich zweimal eine Kur. Dokureihe, Regie: Alexandra Hardorf (D 2019, 27 Min) ► Auf Youtube verfügbar bis zum 30/01/2021 ►Abonniert unseren YouTube-Kulturkanal: https://www.youtube.com/channel/UCsygZtQQSplGF6JA3XWvsdg ►Abonniert unseren YouTube-Hauptkanal (Dokus und Reportagen): https://www.youtube.com/user/ARTEde Folgt uns in den sozialen Netzwerken: Facebook: https://de-de.facebook.com/artede/ Instagram: https://www.instagram.com/arte.tv/?hl=de
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